Meine Wunderpflanzen

Ich möchte Dir heute ein paar meiner persönlichen Wundermittel-Favoriten aus der Naturheilkunde vorstellen, die seit einigen Jahren die herkömmlichen Medikamente aus meinem Apothekenschrank verbannt haben. Vielleicht ist für Dich die eine oder andere hilfreiche Info dabei!

 

Ingwerwurzel

Ingwerwurzel
Gerade jetzt bei dem kalten Wetter halte ich Ingwer für ein wahres Geschenk. Ingwer hat nämlich diese wundervolle Eigenschaft, von Innen dauerhaft zu wärmen. Man kann es als Tee und auch als Gewürz zu sich nehmen. Wem es nicht zu scharf ist, kann natürlich auch Ingwerstücke einer frischen Wurzel roh kauen. Wenn ich regelmäßig Ingwer zu mir nehme, neige ich in dieser Zeit deutlich weniger zu kalten Füßen.
Aber nicht nur als wärmende Substanz ist Ingwer wunderbar, sondern auch als Heilmittel gegen Verdauungsbeschwerden und Reizmagen, bzw. -darm. Auch bei schmerzhaften Magengeschwüren wird das Trinken von Ingwertee empfohlen, da er besonders entzündungshemmend und beruhigend wirkt. Außerdem regt Ingwer den Appetit an – auch bei schlechter Laune. Wer gelegentlich an Übelkeit leidet, sollte es auch mal mit der regelmäßigen Einnahme von Ingwertee und Gemüsebrühe mit frischen Ingwerstücken gebrüht probieren – hilft auch bei akuter Übelkeit.

 

Kurkuma

Kurkuma
Kurkuma ist glaube ich mein Lieblingswundermittel. Das ist dieses schöne, gelbe Pulver, was unserem Curry seine typische Farbe gibt. Es ist ganz besonders wirksam in der Bauchgegend – regt den Gallenfluss an, sodass es dazu beiträgt, Fett zu verbrennen und verhindert Verdauungsbeschwerden. Es wirkt auch fantastisch als Dauertherapie gegen Reizmagen – da ist es empfehlenswert, Kurkuma in Kapseln und größeren Mengen einzunehmen. Bei Magen- und Darmentzündungen kenn Kurkuma die Heilung unterstützen bzw. beschleunigen. Forscher sagen sogar, Kurkuma sei wirksam gegen das Tumorwachstum bei Krebspatienten, da es die freien Radikale binden kann.
Kurkuma kann auch äußerlich aufgetragen werden, z.B. bei Prellungen oder Insektenstichen.

 

Sternanis

Sternanis
Sternanispulver halte ich für ein absolut empfehlenswertes Mittelchen bei Erkältungen und Grippe. Es ist hervorragend beim Einsatz im Rachenbereich gegen Halsentzündungen, da es antibakteriell wirkt und lindert die Beschwerden einer Bronchitis. Es wirkt schleimlösend und zusammen mit regelmäßiger Inhalation bekommt man verschleimte Bronchien auch ohne Einsatz von genmanipulierten Medikamenten wieder schön frei. Ein Nebeneffekt von Sternanis ist, dass es auch noch gegen Mundgeruch hilft und den Magen stärkt. Auch gegen Blähungen soll es sich als hilfreich erweisen.
Man kann Sternanis als Tee, Umschlag oder Bad anwenden, sowie in Kapseln als Pulver zu sich nehmen.

 

Ginkgo

Ginkgo
Besonders wenn ich viel Arbeit habe, finde ich Ginkgotee sehr angenehm, denn Ginkgo ist eine Pflanze, die durchblutungsfördernd im gesamten Körper wirkt. Somit fördert es die Konzentration, sowie die Durchblutung in den Gliedmaßen fördert und auch Hörbeschwerden, wie Tinnitus oder Hörsturz lindert. Gerade bei älteren Menschen, deren Konzentrationsfähigkeit langsam nachlässt, sind Ginkgo-Präparate ein ausgesprochen beliebtes Mittel.
Rauchern, die ihre Gewohnheit aufgeben, wird ebenfalls empfohlen, Gingko zu sich zu nehmen, damit die Durchblutung wieder angeregt wird, die durch ihre Gewohnheit zuvor eingeschränkt wurde. Außerdem wirkt Ginkgo bei Migräne (auch als Dauertherapie), sowie gegen die Augenkrankheit Grüner Star.

 

Quinoa

Quiona
Fälschlicherweise oft als Getreide bezeichnet, sind Quinoasamen oft in glutenfreien Broten und Müslis zu finden. Was allerdings die wenigsten Konsumenten wissen: Quinoa ist ein ganz natürlicher Muntermacher. Es hat einen solch hohen Gehalt an natürlichem Vitamin B1 und 2, dass es bei regelmäßigem Verzehr helfen kann, Gemütszustände aufzubessern, bzw, ihnen vorzubeugen. Es ist außerdem ein zuverlässiger Kraftspender: Iss ein Müsli aus Quinoa, Hafer, Trochenfrüchten und Nüssen am Morgen und Du hast ein ganz anderes Gefühl, als vergleichsweise etwa mit einer Scheibe Brot. Ich garantiere es Dir. Besonders Menschen, die mit Untergewicht und dessen Folgen zu kämpfen haben, können sich auf Quinoa als Energielieferant verlassen. Ein toller Nebeneffekt ist, dass es so viel Calcium, Magnesium, Kalium und Eisen enthält, dass man das ein oder andere Nahrungsergänzungsmittel getrost im Regal stehen lassen kann.

 

Ginseng

Ginsengknolle
Wer alte Kung-Fu-Filme liebt, weiß natürlich, wie so eine wertvolle Ginseng-Wurzel aussieht. Nicht gerade appetitlich, aber das kennen wir ja bereits vom Ingwer. Ginseng ist ein wahrer Allrounder. Es hilft nicht nur bei Alltagsbeschwerden, wie z.B. Abwehrschwäche, Haut-, Haar- und Nägelproblemen – sogar gegen Aids, Krebs, Impotenz und Thrombose soll diese Knolle helfen! Auch bei Tieren ist Ginseng anwendbar.
Ich trinke Ginseng als Tee, oft in Kombination mit Gingko, denn das fördert meine Konzentration merklich und man fühlt sich tatsächlich fitter. Leider verändert die Art der Lagerung, bzw. Konservierung und Aufbereitung die Wirkung des Ginsengs anscheinend, sodass Ginsengwurzeln selten genau dieselbe Wirkweise erzielen – so sagte mir das ein chinesischer Lebensmittel- und Kräuterhändler aus der Gegend. Dennoch wird dadurch wohl nicht allzu viel schieflaufen, denn bei mir wirkt es jedes Mal überzeugend.

 

Propolis

Bienenharz
Das Bienenkittharz Propolis ist allgemein als natürliches Antobiotikum bekannt. Bei Erkältung soll man lauwarmen Tee mit Honig trinken, um Halsbeschwerden zu verbessern – ich finde jedoch, dass Propolis noch deutlich besser wirkt. Propolis gibt es in allen Möglichen Formen: von der Salbe bis zur Tinktur. Die Salbe schätze ich besonders zur Unterstützung der Wundheilung. Früher habe ich immer Jodsalbe benutzt, damit sich eine Wunde nicht entzündet. Heute regle ich das Ganze mit Propolis mit gleichermaßen erfolgreicher Wirkung und vor allem: ganz ohne Gesundheitsgefährdende Inhaltsstoffe!
Propolis hilft außerdem bei Magen- und Darmgeschwüren, sowie -entzündungen, Nervosität, Prostatabeschwerden und Hämorrhiden. Es stützt es das Immunsystem und wirkt, wie gesagt, hervorragend bei Erkältungskrankheiten.

 

Aloe Vera

Aloeblatt
Diese Pflanze kennen wir wohl alle, nicht zuletzt, weil alle möglichen Kosmetikkonzerne ihre Produkte mit Inhaltsstoffen dieser Pflanze anpreisen. Für mich tut es allerdings Aloe Vera auch ohne künstliche Zusatzstoffe. Nicht nur für die Haut ist Aloe Vera ein Feuchtigkeitslieferant, es hat auch eine sehr hohe, entgiftende Wirkung und enthält eine geballte Ladung an Vitaminen, Mineralstoffen und Enzymen, die für unseren Körper wichtig sind.
Aloe Vera Gel wirkt äußerlich gegen eine ganze Reihe an Beschwerden, wie etwa Akne, Sonnenbrand, gereizte Haut, Insektenstiche, Juckreiz, Wunden, Verbrennungen, Entündungen und Ekzeme. Innerlich angewendet wirkt es Colitis, Reizmagen, Diabetes, Husten und Sodbrennen entgegen. Es ist genauso wie Ginseng ein Allrounder, den ich uneingeschränkt empfehlen kann.

 

Natürlich sollte man alle Mittelchen vorher auf der Haut zuerst ausprobieren, um auszuschließen, dass man unter einer Allergie dagegen leidet. Ansonsten kann ich diese Naturheilmittel uneingeschränkt empfehlen, egal, ob zur Vorbeugung oder zur Linderung gesundheitlicher Beschwerden. Ich komme nun schon seit Jahren mit einer Apotheke, in der diese Mittel Dauergäste sind, ausgesprochen gut zurecht.

Alles Liebe und bleib gesund,
 
Deine Sophia